Ueli im Gespräch

Mit Ting zum Burnout

11.01.2025 von Ueli Marbot

Ueli nutze Ting für ein Projekt, das zu gross war. 
 

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Du hast eine Ting-Geld erhalten. Wofür?

Ich wollte mithelfen, dem Fach- und Arbeitskräftemangel strategisch zu begegnen – und dabei ein System unterstützen, in dem Menschen mit Freude, Herzblut und Sinn arbeiten. Wenn das in ihrer näheren Umgebung möglich ist, verbessert sich nicht nur ihre Life-Balance, sondern auch die Umwelt profitiert. Mein Ziel war es, neue Arbeitsmodelle mitzugestalten – konkret, machbar, wirksam.

Weshalb ist dieses Thema wichtig?

Weil die Frage, wer wie in Zukunft arbeitet, eine der grossen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre ist.
Es geht um weit mehr als kurzfristige Lücken – es geht um nachhaltige Modelle für sinnvolle Arbeit, faire Bedingungen und regionale Verankerung.

Was ist der Mehrwert für die Gesellschaft?

Der geplante gesellschaftliche Mehrwert – nachhaltige Strukturen gegen den Arbeitskräftemangel – konnte leider nicht realisiert werden.
Ich musste das Projekt wegen eines Burnouts abbrechen.

Was hat sich für dich durch Ting verändert?

Ohne das Ting-Geld hätte ich das Projekt gar nicht aufgleisen können. Ting hat mir ermöglicht, loszugehen – auch wenn ich mich am Ende überfordert habe. Ich habe viel gelernt, vor allem über meine Grenzen.

Geld von Fremden: Wie fühlt sich das an?

Gut! Besonders ein Kommentar eines Prüfers, der mein Vorhaben als eines der besten erwähnte, hat mich sehr gefreut und motiviert. Dieses Vertrauen war spürbar und wertvoll.

Angenommen, du würdest wieder Geld beziehen. Was würdest du 1) wieder so und was würdest du 2) anders machen?

  1. Schwierig zu sagen. Ich denke nicht daran, sowas grosses nochmal allein stemmen zu wollen.
  2. Ich würde als Teil eines Teams mitarbeiten, nicht als alleinverantwortliche Person. Das Projekt müsste von mehreren gleichdenkenden, kraftvollen Arbeitgebern mitgetragen werden – mit Verantwortung und Umsetzungspower.

Wem würdest du Ting empfehlen?

Vor allem jenen, die sich nicht so recht trauen, aber es eigentlich könnten.
Die Grundidee von Ting, die Transparenz, das Prüfverfahren – das ist genial.
Und dass man nicht mehr ausgibt, als eingenommen wird. Diese Milchbüechli-Logik würde ich mir auch anderswo wünschen.

Was möchtest du noch erzählen?

Es war eine ganz neue und sehr gute Erfahrung. Auch wenn das Projekt nicht abgeschlossen werden konnte: Das Vertrauen und die Offenheit von Ting bleiben für mich ein starkes Signal, wie mutmachend Gemeinschaft sein kann.

Ting - kurz erklärt

Wir bauen mit monatlichen Beiträgen ein gemeinsames Vermögen auf, das allen Mitgliedern transparent und in Form eines zeitlich begrenzten Einkommens zur Verfügung steht. So entsteht Zeit für Innovationen, Kreatives und Neuorientierung. Wir schaffen Chancen und gestalten Zukunft. #tingting

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