Jonaserzählt an einem Geschichtenabend von seiner Masterthesis und von den ausführbaren Bücher

Ausführbare Bücher: Wie Ting Jonas' Masterarbeit zu Open Science möglich machte

03.10.2025 von Jonas Hässig

Dank Ting konnte sich Jonas voll und ganz auf seine Masterarbeit konzentrieren. Mit «Ausführbaren Büchern» arbeitete er an der Wissenschaftskommunikation der Zukunft und forschte im Bereich Open Science.

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Du hast eine Weiterentwicklung geplant: Worum ging es da genau?

Die Weiterentwicklung gab mir die Möglichkeit, mich Vollzeit über mehrere Monate der Verfassung meiner zweiten Masterarbeit in Bibliotheks-, Archiv- und Informationswissenschaften zu widmen. Sie bezog sich auf die Thematik der 'Ausführbaren Bücher' die gegenwärtig innerhalb der modernen Wissenschaftskommunikation besprochen und erstellt werden. Dabei handelt es sich um eine neue Programmiersprache und ein neues Format, wie wissenschaftliche Erkenntnisse inklusive den Daten und dem Code in einer Open Source-Umgebung veröffentlicht werden können. Ich konnte das Projekt am Ting-Event in St. Gallen kurz dem Publikum vorstellen.

Weshalb ist dir dieses Thema/Projekt so wichtig?

Das Thema hat mich sehr interessiert aufgrund seiner Aktualität und auch der frischen Open Science und Open Source Communitys, die zusammen immer noch an der konkreteren Ausarbeitung und Diskussion dieser Formate sind. Im Grunde haben wir es mit grossen Änderungen im Bibliotheks- und Archivwesen zu tun und auch der Art, wie Wissenschaft geteilt, ausgeführt und publiziert wird.

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Rückwirkend: Wo siehst du den Mehrwert für die Gesellschaft in deiner Weiterentwicklung?

Der Mehrwert ist sicherlich in der Open-Source-Mentalität der Unterfangens. Im Grunde wird die Wissenschaftskommunikation so exakter, öffentlicher und dynamischer.

Was hat sich für dich durch die Weiterentwicklung bzw. durch Ting verändert?

Die Weiterentwicklung gab mir die Möglichkeit, mich voll und ganz der Masterarbeit zu widmen, ohne daneben zusätzlich Lohnarbeit machen zu müssen. Sie gab mit die Möglichkeit, "nur Student zu sein".

Ting - kurz erklärt

Ting ist eine Community-Plattform die sinnhafte Vorhaben mit Impact finanziert. Mit monatlichen Beiträgen bauen wir ein gemeinsames Vermögen auf, das Mitgliedern transparent und in Form eines zeitlich begrenzten Einkommens zur Verfügung steht. Ting wurde geschaffen, um Menschen zu befähigen, Vorhaben in die Tat umzusetzen, die positiv auf ihr Leben und die Gesellschaft wirken.

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Du beziehst dafür Community-Geld von Fremden: Wie fühlt sich das an?

So fremd fühlt sich die Community eigentlich gar nicht an. Ich war ja auch bereits bei mehreren Ting-Events dabei.

Würdest du Ting deinen Freunden empfehlen? Falls ja, welchen Freunden und weshalb?

Ja klar, das tue ich auch immer wieder. Vor allem meinen Musiker- und Künstlerfreunden und allen Kreativen. Ich denke, sie würden gut in die Ting-Community passen und könnten davon profitieren. Die meisten sind jedoch recht zurückhaltend und vorsichtig bisher...

Möchtest du der Community noch mehr über deine Weiterentwicklung erzählen?

Ich habe das Studium mit der Masterarbeit erfolgreich abschliessen können. Die Arbeit ist öffentlich zugänglich, sie kann bei mir angefragt werden. Auch in Zukunft werde ich mit Projekten beschäftigt sein, z.B. in Bezug auf meinen Firmenaufbau, bei denen ich mit dem erstellten Code arbeiten werde. Im Grunde handelt es sich immer noch um eine Programmier-Baustelle mittlerweile - das ist ein bisschen Sinn und Zweck davon, es geht um Dynamik und die Möglichkeiten, dass sich Arbeiten weiterentwickeln und wachsen können, innerhalb verschiedener Communitys und auch durch Möglichkeiten zur Mitarbeit von anderen Interessierten.

Die offizielle Veröffentlichung kann hier gelesen werden.

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